Im Zentrum des Workshops steht die Arbeit mit balinesischen Barong-Masken. Es handelt sich dabei um Halbmasken die im indonesischen Raum traditionell zur Verständigung mit einer anderen Welt eingesetzt werden - eine Welt der Geister, Götter und mehr...
Im Zentrum des Workshops steht die Arbeit mit balinesischen Barong-Masken. Es handelt sich dabei um Halbmasken die im indonesischen Raum traditionell zur Verständigung mit einer anderen Welt eingesetzt werden - eine Welt der Geister, Götter und Dämonen.
Den Teilnehmern bieten sie viel Raum für kreatives Spiel, da sie in Ihrer Gestaltung keinen speziell ausgeprägten Charakter verkörpern. Für die Workshoparbeit eröffnen sie damit die Möglichkeit, sich von gewohnten Spielmustern und -strukturen zu lösen und neue Wege der Darstellung zu entdecken, Wege zu finden, sich von der profanen Realität zu lösen um in eine freie, bizarre Welt einzutreten. Hier befinden sich Humor und Tragödie in einem ständigen Wechselspiel. Neben der Entwicklung eines freien impulsiven Spiels, werden die Teilnehmer über die Arbeit mit Gesten, Bewegungen und der Stimme ihre ganz persönliche Form der Körpersprache und des Maskenspiels finden.
Leitung: Frans Krom (Niederlande)
Nach einem Studium an der Kunsthochschule Utrecht eröffnete Frans Krom sein Masken- Studio in Amersfoort. Er lernte Maskenbau bei Carlos Juan Tajes in Amsterdam, bei Donato Sartori in Padua/Italien und bei Ida Bagus Anom in Bali. Frans Krom stellt Masken für Theater, Tanz, Bildungsstätten und Kunstausstellungen her. Er gibt nationale und internationale Maskenworkshops u.a. in der Theaterschule Kopenhagen (Dänemark) und in Reims (Frankreich). Außerdem arbeitet Frans Krom für Maskentheaterproduktionen als Regisseur und Schauspieler.
Der Workshop findet in englischer und deutscher Sprache statt.
Workshopgebühr: 50 €
03.02. 18 - 21 Uhr
04.02. 11 - 17 Uhr
05.02. 12 - 18 Uhr
Die Ergebnisse des Workshops werden im T-Werk am 5. Februar 2012 öffentlich präsentiert.
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. ...weniger