Lyrik: Am Ende der Nacht stehst Du immer noch da

Titelbild


Küss mir den Regen
von meinen Armen

Ich will deine Hand halten
wenn du
aufgebracht bist
Und schweigen schweigen schweigen dabei
Möchte dein anfängliches Doppelkinn
das aber nur da ist,
wenn das Licht so komisch fällt,
ansehen
möchte deinen Kitsch kennen
Altmodisch sein
mir dir
Zu große Schuhe tragen,
mein Held

Die Tropfen auf meiner Haut schmecken
nach Mai und Nacht und wildem Gras
Ich sehe gut aus heute
so gut
Das sehe ich im Spiegel nach dem
Nachhauseweg
Mein Haar
ist nass wie Flussgras,
wenn man es aus dem Wasser nimmt
In meiner Regenbogenhaut
spiegeln sich
deine Geschmacklosen Schuhe

Genau in diesem Moment
liebe ich dich
mehr als zuvor

Kommentare & Bewertungen

Jetzt selbst kommentieren/bewerten!

© 2012 artiberlin.de - Sonja Laaser. All rights reserved.
all graphics, logos, designs, page headers, buttons, icons and other service names are the trademarks of nachtausgabe.de GmbH.